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CJD aktuell

 

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sexuelle Belästigung und sexueller Missbrauch haben im CJD keinen Platz


Stellungnahme des
CJD Vorstands

Aufnahmetestungen für die 5. Klassen der Christophorusschule

 

 

Sehr geehrte Eltern,

 

Sie möchten ihr Kind in die fünfte Klasse unseres Förderzweiges für besonders begabte und leistungsmotivierte Schüler/ -innen anmelden?

Dann möchten wir Sie im Folgenden über die Voraussetzungen und den formellen Ablauf näher informieren.

 

Grundsätzlich gibt es zwei „Wege“, Ihr Kind in dem Förderzweig anzumelden: als sogenannter Hochleister (sehr gutes Notenbild) oder als getestetes Kind mit einer weit überdurchschnittlichen Begabung.

 

Hochleister:

Zeigt Ihr Kind ein sehr gutes Notenprofil, verfahren Sie bitte nach dem allgemeinen Anmeldeprozedere an unser Gymnasium. In einem den Anmeldeunterlagen beigefügten Anschreiben begründen Sie die gewünschte Einschulung Ihres Kindes in den integrativen Hochbegabtenzweig unter Bezugnahme auf seine gezeigten Leistungen im schulischen und außerschulischen Bereich. Alles Weitere erfolgt in Absprache mit dem Schulleiter des Gymnasiums, Herrn Dr. Heide.

Getestete Kinder mit einem Begabungsvorsprung:

Um einen hohen Aufnahmestandard und eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten, führen wir Aufnahmetestungen mit folgenden zwei Verfahren durch:

 

  • Münchner Hochbegabungstestbatterie (MHBT)

  • Culture Fair Test (CFT 20 R)

 

Wurden diese Testverfahren bei Ihrem Kind bereits durchgeführt und liegt der Zeitpunkt der Testung maximal ein halbes Jahr vor der Anmeldung, erkennen wir die Ergebnisse an. Setzen Sie sich hierfür bitte mit unserer Schulpsychologin Frau Michaela Radler in Verbindung.

 

Sind bei Ihrem Kind bisher keine oder andere Testverfahren zur Begabungsbestimmung verwendet worden, können Sie die oben erwähnten Verfahren entweder bei einer anderen Beratungsstelle oder an unserer Schule durchführen lassen (auch hier gilt: die Ergebnisse dürfen nicht älter als ein halbes Jahr sein).

 

 

Aufnahmetestungen am CJD in Königswinter:

 

Die Aufnahmetestungen finden in Kleingruppen von maximal 6 Kindern statt. Um eine Prognose des innerschulischen Verhaltens leisten zu können, beachten wir neben der intellektuellen Herausforderung zudem weitere Lern- und Leistungsvoraussetzungen, die vor allem in Gruppen wichtig sind, wie beispielsweise die Konzentrationsfähigkeit, die Strukturierung und das Sozialverhalten. Bitte beachten Sie hier, dass unter diesen Umständen das Ergebnis des Aufnahmetests nicht gleich gesetzt werden kann zu einer Hochbegabungstestung. Im Rahmen eines Kleingruppentests kann die Leistungsfähigkeit beeinträchtigt werden. Für uns ist der Gruppenkontext dennoch wichtig, da wir dadurch weitere Informationen über den Schüler und sein Verhaltensrepertoire bekommen können.

 

Termine für die Aufnahmetestungen finden ab jeweils Anfang des vierten Schuljahres statt und können nach den Sommerferien vereinbart werden. Setzen Sie sich dazu bitte mit Frau Christine Valtinke in Verbindung.

 

Unter bestimmten Bedingungen ist es nicht sinnvoll, Ihr Kind in einer Kleingruppe zu testen.

Soll Ihr Sohn / Ihre Tochter von der dritten in die fünfte Klasse springen? Oder liegen beispielsweise eine ausgeprägte Konzentrationsschwäche oder soziale Besonderheiten vor?

Wenden Sie sich bitte diesbezüglich ebenfalls an Frau Radler. Sie wird Ihnen spezifisch für Ihr Anliegen geeignete Angebote unterbreiten.

Die Kosten hierfür liegen hierfür bei 170 beziehungsweise 270 Euro.

 

Kosten:

Für die Aufnahmetestungen berechnen wir eine Unkostenpauschale von 70 Euro. Bitte bringen Sie diese zum Testtermin mit und begleichen Sie die Gebühren in unserer Verwaltung bei Frau Valtinke.

 

Testergebnis:

Das Testergebnis wird Ihnen in schriftlicher Form zugestellt. Es steht Ihnen frei, unsere Psychologen von der Schweigepflicht zu entbinden. Hierfür schreiben Sie bei dem Testtermin ein „ja“ bzw ein „nein“ in das Protokollheft des Psychologen. Bei einem „nein“ werden keine Daten weitergegeben. Es obliegt dann Ihnen, der Schulleitung das Testergebnis mitzuteilen.

Empfehlungen für den Förderzweig werden in der Regel beim Vorliegen eines weit überdurchschnittlichen Teilleistungsergebnisses gegeben – allerdings ist es auch sinnvoll, ein überdurchschnittliches Ergebnis an die Schulleitung weiterzugeben. Dies kann eine Aufnahmeentscheidung positiv beeinflussen.

 

 

Abschließend ist es uns wichtig, auf folgenden Grundsatz unserer Arbeit im Bereich der Begabungsdiagnostik hinzuweisen:

 

Aussagen bezüglich des Vorliegens einer ‚Hoch-Begabung’ sind in diesem Alter nicht möglich. Die geistige Entwicklung Ihres Kindes ist noch nicht abgeschlossen. Betrachten Sie die Ergebnisse bitte als eine Momentaufnahme, die eine aktuell anstehende Entscheidung bezüglich einer Beschulung erleichtern soll. Aus diesem Grund werden wir keine IQ-Werte weitergeben.